Angesichts der aktuellen Spannungen im Nahen Osten und ihrer Auswirkungen auf die globalen Schifffahrts- und Logistikrouten diskutierte der Ausschuss auch die möglichen Folgen für den See- und Logistiksektor Sri Lankas.
Der Ausschuss war sich zwar einig, dass die Situation aufgrund von Umleitungen und Überlastungen in wichtigen Häfen sowie höheren Preisen bereits zu längeren Transportzeiten führt, betonte jedoch auch, dass die Entwicklungen Sri Lanka die Möglichkeit bieten könnten, seine Rolle als wichtiger Logistikstandort zu stärken, unterstützt durch seine strategische Lage und relative Stabilität in der Region.
Die AHK Sri Lanka wirbt weiterhin aktiv bei internationalen Partnern für die Häfen und die maritime Infrastruktur Sri Lankas. Eine wichtige Gelegenheit dafür bietet das Sri Lanka-Deutschland-Wirtschaftsforum, das vom 27. bis 29. Mai in Colombo stattfindet. Dort werden die Häfen Sri Lankas als Tor zum regionalen Handel und zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie Investitionsmöglichkeiten und strategische Initiativen im maritimen Sektor diskutiert.
Die AHK Sri Lanka ist Teil des globalen deutschen Kammernetzwerks, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt wird. Mit über 150 Standorten in 93 Ländern unterstützen die AHKs deutsche und lokale Unternehmen bei ihrer internationalen Geschäftsentwicklung und bieten ihnen Fachwissen, Kontakte und maßgeschneiderte Dienstleistungen. Als wichtiger Partner der Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Deutschland sind die AHKs in Ländern tätig, die für deutsche Unternehmen weltweit von strategischer Bedeutung sind.