Die Grundversorgung im sri-lankischen Gesundheitswesen wird sichergestellt durch ein Netz staatlicher Krankenhäuser und anderer Gesundheitsinstitutionen, die durch das Gesundheitsministerium verwaltet werden. Die Versorgung in diesen Einrichtungen ist für die Patient:innen weitgehend kostenlos. Daneben besteht ein System privater Einrichtungen, für deren Behandlungskosten die Patient:innen selbst aufkommen müssen. Nur ein kleiner Teil der Kosten wird durch private Krankenversicherung übernommen. Eine öffentliche Krankenversicherung besteht in Sri Lanka nicht. Lediglich für die ca. 3-4 Millionen staatlichen Angestellten wird eine Krankenversicherung bereitgestellt (Agrahara Insurance Scheme).
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums decken die staatlichen Einrichtungen 95% der stationären Behandlungen und 50% der ambulanten Behandlungen ab. Dieses duale System ermöglicht also nahezu der gesamten Bevölkerung, elementare Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Die Finanzierung allein aus staatlichen Mitteln birgt jedoch das Risiko der Unterversorgung der öffentlichen Gesundheitsinstitutionen.
Das Gesundheitsministerium führt zum Stand 2024 ca. 630 öffentliche Krankenhäuser und etwa 580 öffentliche Erst- und Grundversorgungsdienste auf. Demgegenüber stehen ungefähr 220 private Krankenhäuser. Viele dieser Gesundheitseinrichtungen liegen im Umfeld der größten Städte Colombo, Kandy und Jaffna. In den letzten Jahren wurde erheblich in die Schaffung neuer Einrichtungen investiert. So wurden 2025 in Colombo ein hochmodernes Krankenhaus mit einer Kapazität von 150 Betten und in Karapitiya Galle – mit deutscher Unterstützung – die mit 640 Betten größte Geburtsklinik im südasiatischen Raum eröffnet.
Zur Schaffung einer verbesserten gesundheitlichen Versorgung fördert das Gesundheitsministerium zunehmend Kooperationen zwischen staatlichen und privaten Akteuren (Private-Public-Partnerships – PPP). So sollen private Akteure dazu motiviert werden, weitere Kapazitäten im Gesundheitssektor aufzubauen, um eine umfassende medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Entwicklungen im Gesundheitssektor
- Alternde Bevölkerung
Der Gesundheitszustand der sri-lankischen Bevölkerung hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Während die Lebenserwartung im Jahr 2003 noch 73 Jahre betrug, stieg diese Zahl im Jahr 2023 auf 77 Jahre. Zudem gehen Expert:innen von einer erheblichen Alterung der sri-lankischen Gesellschaft aus. Während 2017 nur gut 14% der Bevölkerung 60 Jahre und älter waren, wird erwartet, dass 2037 bereits knapp 22% der Bevölkerung dieser Altersgruppe angehören werden. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich auch in den darauffolgenden Jahren fortsetzen.
Diese Alterung der Gesellschaft führte 2025 zur Verabschiedung einer nationalen Strategie für ältere Menschen durch das sri-lankische Ministerium für Soziales und ländliche Entwicklung. Diese umfasst unter anderem den Ausbau bezahlbarer und qualitativ hochwertiger Gesundheitsleistungen für ältere Menschen, wozu etwa Vorsorgeuntersuchungen, Rehabilitationsmaßnahmen, Pflege und Palliativmedizin zählen. Dafür soll die Versorgung für ältere Menschen auf allen Ebenen des Gesundheitssystems, etwa durch den Einsatz von Telemedizin, künstlicher Intelligenz und die Schulung von Personal, verbessert werden.
Im Rahmen der Pflege der alternden Bevölkerung sollen einheitliche Zertifizierungsregelungen und Leistungsstandards geschaffen werden. Zudem will die Regierung dem Mangel an Pflegefachkräften dadurch begegnen, dass sie kurz- und mittelfristige Fortbildungsangebote schafft. Diese sollen auch finanziell und durch besondere Urlaubsregelungen unterstützt werden, um die Leistungsbereitschaft zu erhöhen und Burn-Outs vorzubeugen.
Gleichwohl gestaltet sich die bisherige Lage der Altersversorgung noch ausbaufähig. Im Land bestanden zum Jahr 2023 nur zwei geriatrische Einrichtungen, in Colombo und in Kandy. Gleichzeitig sind auch die Arbeitsbedingungen im Pflegesektor häufig von großer Intransparenz und Unsicherheit geprägt und es bestehen noch wenige Einrichtungen zur Aus- und Weiterbildung von Pflegefachkräften.
- Verlagerung gesundheitlicher Risiken
Mit der verbesserten gesundheitlichen Lage geht auch eine Verlagerung der Gesundheitsrisiken einher. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind mittlerweile 70% aller Todesfälle auf nicht-übertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder andere chronische Krankheiten zurückzuführen.
Germany Trade & Invest (GTAI) geht deshalb davon aus, dass der Bedarf für medizintechnische Geräte in Sri Lanka in den nächsten Jahren in allen Bereichen steigen wird. Während 2022 noch Umsätze i.H.v. 230,9 Mio. USD verzeichnet wurden, werden für 2028 Umsätze i.H.v. knapp 370 Mio. USD und für 2030 sogar bis zu 450 Mio. USD erwartet. Hierbei steht besonders der Bereich der Früherkennung im Vordergrund. So besteht nach Ansicht von Experten eine besondere Nachfrage nach bildgebenden Geräten, etwa nach Computertomographen und Kernspintomographen für die Magnetresonanztomographie (MRT).
Daneben ergibt sich aus dem verstärkten Auftreten chronischer Krankheiten, wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ein erhöhter Bedarf an therapeutischen Geräten. Auch Geräte, die für die Rehabilitation von Patienten eingesetzt werden können, werden nach Ansicht von Analysten in den nächsten Jahren stärker nachgefragt werden.
- Digitalisierung
Im Jahr 2023 veröffentlichte das sri-lankische Gesundheitsministerium einen Digital Health Blueprint, in dem der Weg zur stärkeren Digitalisierung des Gesundheitswesens aufgezeigt wird. Zentraler Bestandteil dieser Strategie ist die Einführung eines National Electronic Health Records, der gleich einer elektronischen Patientenakte den Gesundheitszustand der Patienten von der Geburt bis zum Lebensende darstellen soll. Hierdurch soll ein einheitliches Informationssystem geschaffen werden, das dem Patienten ermöglicht, zwischen verschiedenen Krankenhäusern und Gesundheitsinstitutionen ohne Verlust seiner Gesundheitsinformationen wechseln zu können. Die Interoperabilität der verschiedenen Informationssysteme im Gesundheitswesen soll zugunsten einer besseren Patientenversorgung erleichtert werden.
Alle zukünftigen im Gesundheitssektor vorgenommenen Investitionen sollen mit dem Digital Health Footprint im Einklang stehen. Hierzu gehört neben der Implementierung der zur reibungslosen Kommunikation erforderlichen Software auch die Anschaffung entsprechender Hardware für Krankenhäuser und andere Institutionen. Während auf Softwareseite vor allem die Vereinheitlichung der bisher bestehenden drei jeweils eigenständigen Krankenhaussysteme erreicht werden soll, sieht das Gesundheitsministerium auch die Notwendigkeit, in aktuelle Technik zu investieren, die den Informationsaustausch zuverlässig und schnell ermöglicht.
Gleichzeitig bestehen schon einige digitale Anwendungen auf dem sri-lankischem Gesundheitsmarkt. Während der Covid-19-Pandemie wuchs das Angebot von Anbietern von Telemedizin stark. Zu ihrer Regulierung erließ das Gesundheitsministerium im Jahr 2024 erste Richtlinien, um einheitliche Standards zu gewährleisten. Auch die großen Krankenhäuser bieten telemedizinische Beratungen an. Ferner ist es mittlerweile einfach möglich, Arzttermine online zu vereinbaren. Hier besteht eine Vielzahl von Anbietern, durch die eine Vermittlung im Internet möglich ist.
- Tourismus
Die Umsätze im Gesundheits- und Wellnesstourismus betrugen im Jahr 2021 weltweit 850 Mrd. USD. Bis 2030 wird ein weltweiter Anstieg der Umsätze auf ca. 1.672 Mrd. USD erwartet. Hieraus ergeben sich deshalb erhebliche Potentiale auch für deutsche Gesundheitsunternehmen.
In Sri Lanka ist dieser Markt jedoch noch weitgehend unerschlossen. Im Jahr 2024 kamen lediglich ca. 3,5% der Tourist:innen aufgrund medizinischer Anwendungen nach Sri Lanka. Jedoch bestehen gerade aufgrund der internationalen Bekanntheit Sri Lankas für ayurvedische Anwendungen und der insbesondere in privaten Kliniken vergleichsweise gut entwickelten Gesundheitsversorgung gute Marktentwicklungschancen. Hauptzielgruppe sind hierbei schon jetzt vor allem Deutsche. Von den 5.451 Touristen, die 2024 aufgrund gesundheitlicher Behandlungen nach Sri Lanka einreisten, kamen 4.702 Touristen aus Deutschland.
Daneben bietet Sri Lanka mit dem Dream Home Program Visa für ältere Menschen an, die sich im Land zur Ruhe setzen wollen. Daten darüber, wie dieses Programm angenommen wird, bestehen jedoch nicht.
Herausforderungen auf dem sri-lankischen Markt
- Regulatorische Herausforderungen
Während die Beschaffung von medizintechnischen Produkten durch die privaten Krankenhäuser selbst organisiert und gestaltet wird, sind am Erwerb von medizintechnischen Geräten durch staatliche Institutionen unterschiedliche Behörden beteiligt. Für die Einfuhr ist zunächst eine Registrierung bei der National Medicines Regulatory Authority (NMRA) erforderlich. Diese ist die Hauptaufsichtsbehörde über die Einfuhr von Medizingütern. Problematisch hierbei ist insbesondere, dass die Behörden nicht nach internationalen Standards arbeiten, sondern eigene nationale Kriterien an die importieren Güter anlegen. Dies erschwert die Planbarkeit des Registrierungsprozesses erheblich.
Hinzu kommt die Beteiligung anderer Institutionen. Hervorzuheben ist hier die Medical Supplies Division, die vor allem für die Lagerung und Distribution von Medizingütern zuständig ist. In dieser Rolle beeinflusst sie auch die Ausschreibungskriterien. Die seit 2025 amtierende Regierung hat zwar angekündigt, den Ausschreibungsprozess transparenter gestalten zu wollen. Aufgrund personeller Umbesetzungen kommt es bisher jedoch eher zu Verzögerungen, sodass abzuwarten bleibt, ob eine Vereinfachung der Beschaffungsprozesse erreicht werden kann.
Neben diesen regulatorischen Problemen sind auch die Einfuhrzölle zu beachten. So werden auf Medizinprodukte neben der Umsatzsteuer (VAT) i.H.v. 18% bei der Einfuhr per Schiff oder Flugzeug generell 10% Zölle erhoben. Hinzu kommen 2,5% Sozialabgaben (Social Security Contribution Levy), die auch auf medizinische Importe erhoben werden.
- Haushaltslage
Daneben hängt die Nachfrage von Medizintechnik weiterhin stark davon ab, wie sich die finanzielle Lage des sri-lankischen Staates entwickelt. So birgt das weitgehend aus Staatsmitteln finanzierte Gesundheitssystem das Risiko, dass notwendige Investitionen ausbleiben, wenn sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert. Insbesondere dürften deshalb die Auswirkungen der weltwirtschaftlichen Lage auch im Gesundheitssektor zu spüren sein. Sollte es aufgrund der angespannten Situation im Nahen Osten zu einer anhaltenden Steigerung der Energiekosten kommen, würden sich staatliche Mehrausgaben für Öl und Gas auch auf die Finanzierbarkeit von Anschaffungen im Gesundheitswesen auswirken.
- Unterschiedliche Versorgung von Stadt und Land
Nach Angaben der Weltbank lebt trotz der zunehmenden Urbanisierung immer noch ca. 80% der sri-lankischen Bevölkerung auf dem Land. Demgegenüber liegen jedoch die meisten Gesundheitseinrichtungen in den Städten. Gerade in ländlichen Regionen besteht deshalb ein Mangel an staatlichen medizinischen Erstversorgungseinrichtungen. Diese werden gleichwohl häufig durch eine ausreichende Zahl privater Institute ausgeglichen. Eine insgesamte Mangellage im Gesundheitswesen auf dem Land ist deshalb nicht feststellbar.
- Fachkräftemangel
Die Ausbildung von Ärzten und anderem Gesundheitspersonal ist in Sri Lanka im regionalen Vergleich sehr gut. Die Ausbildung zum Mediziner dauert i.d.R. fünf bis sechs Jahre und setzt sich aus vorklinischem und klinischem Teil sowie einer praktischen Ausbildung zusammen. Auch die Ausbildung zum Krankenpfleger ist staatlich organisiert. Hier kann eine ca. einjährige Ausbildung zum Nursing Assistant absolviert werden. Daneben besteht auch ein Bachelor- und Masterstudiengangsystem für die Krankenpflege.
Gleichzeitig bleibt ein Problem im Gesundheitswesen jedoch der Mangel an gut ausgebildetem Personal. Während der Wirtschaftskrise kam es zu einem erheblichen Wegzug von Fachkräften ins Ausland. Aufgrund mit im Vergleich zu westlichen Ländern schlechteren Lebensstandards ist dieses Phänomen auch nach Bewältigung der Wirtschaftskrise nicht verschwunden. Diesem Brain-Drain zu begegnen, bleibt deshalb weiterhin eine entscheidende Herausforderung im sri-lankischen Gesundheitssektor.
Marktchancen für deutsche Unternehmen
Für deutsche Unternehmen bestehen aufgrund dieser Entwicklungen Marktchancen in verschiedenen Bereichen des Gesundheitssektors.
Insbesondere auf dem Bereich der Medizintechnik können deutsche Unternehmen die perspektivisch hohe Nachfrage nutzen, um sich im sri-lankischen Markt zu etablieren. Aufgrund der steigenden Nachfrage in allen Bereichen der Medizintechnik ergeben sich deshalb für viele Unternehmen Entwicklungschancen. Besonders herauszuheben sind hierbei Hersteller von bildgebenden Medizingeräten, die vor allem der Diagnose dienen. Jedoch können auch Hersteller therapeutischer Geräte den Abbau des durch die Wirtschaftskrise Anfang der 2020er Jahre verursachten Investitionsstaus nutzen, um sich auf dem sri-lankischen Markt neue Absatzmöglichkeiten zu erschließen. Die fortschreitende Verwestlichung der Gesundheitslage der sri-lankischen Bevölkerung wird dabei langfristig dazu führen, dass auch die Nachfrage an medizinischen Produkten derjenigen westlicher Gesellschaften angenähert wird.
Auch bei der Verknüpfung von Tourismus und gesundheitlichen Anwendungen besteht – abhängig von der weltpolitischen Sicherheitslage – Wachstumspotential. Sri Lanka ist in Deutschland bekannt für seine ayurvedischen Anwendungen, was auch die vergleichsweise hohe Zahl deutscher Gesundheitstouristen in Sri Lanka belegt. Hier besteht die Möglichkeit, durch gezielte Marktplatzierung mehr deutsche Touristen für medizinische Anwendungen in Sri Lanka zu begeistern. Angesichts des bisher noch kleinen Marktes liegt hierin ein starkes Wachstumspotential.
- Quellen:
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